GILLA CREMER

Theater Unikate

Der Name ist Programm: Die Self-Made-Frau Gilla Cremer präsentiert „Theater Unikate“ - und was für welche! Regelmäßig gastierte sie im Thalia Theater Hamburg, in den Hamburger Kammerspielen, im St. Pauli Theater und auf Kampnagel. Wahlweise in deutscher oder englischer Sprache spielt Gilla Cremer ihre Stücke auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Nach mehr als 20 Jahren blickt sie auf 12 erfolgreiche Solo-Theaterproduktionen mit vielen Hundert Aufführungen zurück. Ihr sehr persönliches,
vitales und gleichermaßen feinfühliges Spiel und ihre enorme schauspielerische Wandlungsfähigkeit, führen bei Zuschauern und Kritik immer wieder zu Begeisterungsstürmen.
„Bezwingend klar und kraftvoll ist ihre Ausstrahlung, wenn sie allein auf der Bühne steht. Selbst dann, wenn sie gar nichts tut, bleibt der Blick des Zuschauers gebannt. Diese Präsenz trägt und prägt die Solo-Abende der Gilla Cremer mit denen sie umjubelt durch das In- und Ausland tourt. “
dpa
„Es gibt sie ganz selten, diese besonderen Theaterabende, nach denen man als Zuschauer einfach nur glücklich ist, dabei gewesen zu sein. In den Kammerspielen gab es jetzt so einen Abend: Die Uraufführung von Annette Pehnts „Mobbing“ in der Inszenierung von Michael Heicks - mit einer Gilla Cremer zum Niederknien.“
Hamburger Morgenpost
Am 19. Oktober wird Gilla Cremer der Rolf-Mares-Preis „für langjährige außergewöhnliche Leistungen im Hamburger Theaterleben“ verliehen. Wer wissen will, warum, der schaut sich „Mobbing“ an.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Am Ende herrschte jubelnder Beifall in den Kammerspielen für eine großartige Schauspielerin: Gilla Cremer.“
Hamburger Abendblatt
„Gehen Sie hin, Sie werden sie lieben: die Knef und die Cremer!“
Weser Kurier
„Sensationssolo - Gilla Cremer gelang mit ihrem starken Auftritt als Hildegard Knef ein großer Erfolg.“
Westfälische Nachrichten
„Umjubelte Premiere - Gilla Cremer spielt Hildegard Knef : Aus "zwei Stühlen eine ganze Welt zaubern" - es sind die Besten der darstellenden Kunst, die dies können. Gilla Cremer ist eine von ihnen. Für ihren Soloabend "So oder so - Hildegard Knef" wurde sie im St. Pauli-Theater vom Premierenpublikum, darunter Knef-Witwer Paul von Schell, bejubelt - am Ende regnete es rote Rosen.“
Hamburger Abendblatt
„Ein großartiger, bewegender Abend!“
NDR, Jens Buechsenmann
„Gilla Cremers Spiel schwankt zwischen atemloser Stille und herzzerreißender Beschreibung. Eine unerhört intensive und rare Solodarbietung.“
die tageszeitung
„Mit Superlativen wäre die schauspielerische Leistung der Solokünstlerin Gilla Cremer nur unzureichend beschrieben.“
Die Welt
Gilla Cremer lockte es nach dem Abitur zunächst in die weite Welt. Drei Jahre lebte sie unter anderem in Indonesien und den USA wo sie Unterricht in Modern Dance, Maskentanz, Kung-Fu und Maskenschnitzerei nahm. Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie an der „Internationalen Schule für Theateranthropologie-ISTA“ in Bonn, Volterra, Bologna und Holstebro unter der Leitung von Eugenio Barba. 1981 war sie Gründungsmitglied der freien Gruppe „Theater Tilbut“ in Frankfurt. Schauspielunterricht nahm sie bei Günther Einbrodt (Tabori Gruppe), Ingemar Lind, Werner Schroeter und Augusto Fernandez.
Seit 1987 produziert, schreibt, spielt und tourt sie als Solistin mit ihren Theater Unikaten: 1987 „Odyssee Embryonale - ein Fötodram“, 1991 „Einmal lebt ich“, 1993 „Rita-allein gegen die Mafia“, 1995 „Die Kommandeuse“, 1997 „Morrison Hotel“, 1999 „Vater hat Lager“, 2000 „m.e.d.e.a.“, 2003 „Meeresrand“, 2004 „So oder so - Hildegard Knef“, 2007 „Warum das Kind in der Polenta kocht“, 2008 „Mobbing“, 2010 „An allen Fronten: Lili Marleen & Lale Andersen“. Fast alle Produktionen sind bis heute fester Bestandteil ihres Repertoires. Gilla Cremer, Mutter von zwei Kindern, lebt in Hamburg.
Gilla Cremer -
An allen Fronten    
Gilla Cremer -
So oder so    
Gilla Cremer -
Mobbing